Blockwoche Fotografie an der SfG
Schule für Gestaltung Bern, Was geht ab? – Schultagebuch Kommentar hinzufügenWie versprochen berichte ich noch kurz von unserer Blockwoche der vergangenen Frühlingsferien. Während 4 Tagen wurde uns Grafikern von Gunnar Remane, Fotograf und Lehrkraft an der Schule für Gestaltung Bern, einen Einblick in die Fotografie gewährt.
Am ersten Tag durften wir uns nach einer kleinen Einführung gleich mit der Camera Obscura, welche das Grundprinzip der Fotografie verinnert, auseinandersetzen. Danach gings bewaffnet mit analogen Kameras (geladen mit schwarz-weiss-Filmen) ab in die Stadt: Knipsen was das Zeug hält war angesagt!:) Wir mussten nicht sparsam mit den Filmen umgehen, so probierten wir Einiges aus und verknipsten alle mehrere Filme.
Am zweiten Tag gings (logischerweise) dann ab in die Dunkelkammer, die Fotos wollten alle (ok, nicht ganz alle;-) entwickelt werden! Mal abgesehen davon dass eine Dunkelkammer schon nur wie ein Cabaret aus einem schlechten Amistreifen aussieht, wars ganz amüsant dort unten im Labor: Filme im Finstern auf Spulen aufrollen, das Hantieren mit der Chemie (seeehr viel Chemie…), Handys die auf einmal aufleuchten etc… Das Entwickeln ist definitiv nicht einfach! Sehr cool was man aber mit manuellem Nachbelichten, mit dem Spiel mit Entwicklerflüssigkeit etc. alles herauszaubern kann (oder auch zerstören kann)!:)
Nachdem sich alle Chemie wider aus unseren Köpfen verflüchtigt hatte, ging es am dritten Tag hinter die Digitale Fotografie. Zu erst wurde wieder wild rumexperimentiert, danach widmeten wir uns ernsthafteren Dingen wie z.B. dem Weissabgleich und dem RAW-Format.
Vierter und letzter Tag war Studiotag. In den zwei Fotostudios unsere Schule durften wir mit Beleuchtung und teuren Kameras experimentieren. Die Fachkamera für über 100’000 Franken durften wir zwar nicht benutzen, dafür immerhin eine richtige Hasselblad mit digitalem Rückteil!:) Einige Fotos seht ihr untenstehend
Alles in allem war die Woche sehr cool, vor allem auch weil Gunnar extrem fachkundig und interessiert ist! Leider sind 4 Tage viel zu wenig Zeit um sich tiefgründiger mit dem Fotografieren auseinanderzusetzen.




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