merci Ädu fürs dörfe ineluege u merci @pictura fürs fiume!:-)
Über aktuelle Leistungen unserer Hockeycracks in Vancouver kann nun nicht mehr diskutiert werden – unsere Nati ist gestern Abend im 1/4-Final gegen die USA ausgeschieden. Für Gesprächsstoff sorgen aber weiterin die Trikots, welche eigens für Olympia 2010 hergestellt worden sind. Schon vor dem ersten Bully war mir die sagen wir mal «spezielle» Proportionierung des Schweizerkreuzes auf der Brust des Trikots aufgefallen: Unsere Schweizerkreuz scheint über die Jahre dick und träge geworden zu sein!
Als Grafikerlehrling und Hockeyspieler konnte ich dies natürlich nicht auf mir sitzen lassen und ging der Sache nach: Auf hockeyfans.ch habe ich herausgefunden dass das Dress extra für die Olympischen Spielen hergestellt wurde, obwohl erst vor einem Jahr neue Dresses hergestellt wurden. Grund dafür ist das Internationale Olympische Kommitee, welches nur nationale Wappen und keine Logos von Verbänden auf den Trikots duldet. Das Retrodress ist an das Trikot der Olympiade 1928 in St.Moritz angelehnt – Damals holte die Nati eine Silbermedaille!
Nun hab ich mich gefragt ob damals, also in den 30er Jahren, das CH-Kreuz diese Proportionen gehabt haben könnte. Aber wie meine Recherchen belegen, war dem nicht so. – Das Kreuz hatte schon damals die Proportionen von 6:7! – zu sehen auf folgendem Bild von Bibi Torriani, Hans und Pic Torriani an der Olympiade 1928 in St.Moritz.
Schlussendlich konnte mir nicht einmal Sacha Ochsner, CEO von Ochsner Hockey Auskunft über die Proportionierung der Dresses geben. Ochsner Hockey ist der Ausrüster der CH-Hockeynati und Vertreiber der Dresses. Beim Nachmessen des obigen Dresslayouts, fiel mir auf, dass das Kreuz eine Proportionierung von ca. 9:7 aufweist.
Nun meine sehr gewagte These:
Könnte es sich bei der Proportionierung des Kreuzes um einen Herstellungsfehler handeln?! – rundet man dass nachgemessene Verhältnis von 9:7 etwas anders, so erhält man ein Verhältnis von 7:6, was genau das Gegenteil von der korrekten Proportionierung von 6:7 wäre… Wurden also einfach die Seitenlängen unseres Kreuzes vertauscht? Wir wissen es nicht genau…
Kommentare mit anderen Theorien oder Lösungsansätzen sind erwünscht!:-)
Oh Gott ist das geil:
Ich werd im Sommer ausziehen – wenn ich jetzt mit dem Sparen beginne reichts vielleicht für meine Initialen…;-)
Die obercoole schweizer Firma welche diese Typomöbel herstellt heisst SET26 und ist aus Sulgen.
Todesanzeige gestalten – die etwas andere typografische Fingerübung
Arbeiten, Schule für Gestaltung Bern 3 Kommentare »An der Schule für Gestaltung in Bern beschäftigen wir uns neuerdings mit dem Thema «Gestaltungsraster». Ein riesengrosses, sehr komplexes Thema (habe bereits 2 Bücher darüber auf dem Schreibtisch liegen…), welches man am Besten mit sehr einfach Übungen angeht. Und so hatten wir die Aufgabe, 2 unterschiedliche Entwürfe der Todesanzeige von Roland Jacob (fiktive Person!) auf selber gewählten Rastern zu gestalten. Der Text wurde uns vorgegeben.
Und so sehen meine Entwürfe aus:
Entwurf 1 (letzteres Layout inkl. Raster)
Entwurf 2 (letzteres Layout wiederum mit angezeigtem Raster)
Ach ja, dass die Typo bei Entwurf 1 im Zeitungsdruck höchstwahrscheinlich absaufen würde, braucht mir ihr mir nicht in die Kommentare zu schreiben…;-)











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