Wer sich in diesem Winter auch das eine oder andere Mal auf die Piste gewagt hat, dem mag die diesjährige SUVA-Kampagne wohl kaum entgangen sein. Zahlreich hängen sie an Skilifthäuschen, Bahnmasten und Holzhütten: Die überdimensionalen Röntgenbilder von zerschmetterten Handgelenken, zerquetschten Wirbelsäulen, gebrochenen Schienbeinen und kaputten Menisken. Das Coole daran ist, dass die Körperteile nicht abgebildet sind, sondern “typografisch zerstümmelt” wurden. So ist “Hnadglenek” kein Schreibfehler sondern vielmehr ein zerschmettertes Handgelenk. Die Palette reicht von Bnadsceibhe über Mineksus bis zu Wribesluäle (möglicherweise sind die vorangegangenen Ausdrücke nicht ganz 1:1 wiedergegeben…;-).
Die Agentur welche die Kampagne kreierte machte sich die Tatsache zu nutze, dass das Auge beim Lesen nicht alle Buchstaben wahrnimmt, sondern vielmehr nur der jeweils erste und letzte Buchstabe eines Wortes registriert. Die übrigen Buchstaben “überfliegt” das Auge nur und dichtet sich so den Rest selbst zusammen. Dadurch kann mit den Buchstaben innerhalb eines Wortes fast beliebig herumjongliert werden und der Betrachter versteht das Wort trotzdem. Clever, clever!
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