Jan 13
Dass die Fotos heutzutage oft nicht mehr selber geschossen werden, sonder von Online-Bilderbanken wie iStockphoto heruntergeladen werden, ist ja wahrlich kein Geheimnis mehr. Die Outdoor-Kleidermarke «Sherpa» geht aber ein wenig gar fahrlässig damit um: Als ich gestern im Bahnhof Bern kurz durch den Sherpa-Shop geschlendert bin und mir einen Faserpelzpulli angeschaut habe, war auf dem liebevoll gestalteten Preisschild zweifelsohne ein iStockphoto benutzt worden – das Wasserzeichen war noch drauf…!

Nun frag ich mich ob «Sherpa» wirklich so stark von der Wirtschaftskrise gebeutelt wurde und sich absichtlich die 3 Credits (knapp 5 Franken) für das Bild sparen wollte, oder ob da wohl noch ein Platzhalterbild reingerutscht war…;-) Naja, so oder so, ein «So nicht!»-Beitrag ists’ allemal wert..:-)
Nov 09
Noch nicht lange ists her, da bloggte ich über die jüngste schockierende Aids-Kampagne. Und schon wurde die nächste Kampagne mit Skandalpotenzial lanciert, diesmal von der Schweizerischen Invalidenversicherung. Die untestehenden Plakate wurden zu erst ohne die Subline in rot und ohne Bekennung der IV publiziert, was natürlich schnell für harsche Kritik sorgte. Einige Tage später wurden dann die Plakate inklusive Sublime aufgehängt. Ziel der Kapagne war die Beseitigung von Vorurteilen gegenüber Behinderten. Jedoch sind Behindertenorganisationen wie z.B. Pro Infirmis gegen die provokative Plakatkampagne: «Die positiven Aussagen ändern nichts», sagt Mark Zumbühl von Pro Infirmis. Die Kampagne falle in ein Umfeld, in dem jede Verdeutlichung die gängigen Vorurteile nur bestätige. Die positive Auflösung schaffe es nicht, diese Vorurteile zu beseitigen. Für Zumbühl zeigt sich: «Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint.».
Was meint ihr dazu? – Pietätslose Geldverschwendung oder «Hauptsache es wird darüber gesprochen»?



Okt 19
Ich widme diesen Beitrag meinem Kollegen Nicola P. aus B…

Mai 24
Letzte Woche stand an der SfG ein Typografietest auf dem Programm. Neben Mikrotypografie, der Klassifizierung der Druckschriften und den römischen Ziffern, waren auch die offiziellen Korrekturzeichen Teil der Prüfung. Offizielle Korrekturzeichen? – Ja, die gibts! Da ich trotz 12 Jahren schulbankdrücken (und nein, ich habe nicht 3-mal repetiert!) noch nie davon gehört hatte, habe ich mal 2 Deutschlehrer/innen unabhängig voneinander nach den offiziellen Korrekturzeichen gefragt. Und so wurde mir schlagartig klar, wieso jeder Lehrer immer was anderes hinter die Zeilen meiner meist fatalen Aufsätzen gekritzelt hatten: Die lieben Lehrer wissen gar nichts von diesen offiziellen Korrekturzeichen!!! Skandal, oder? Und deswegen landet dieser Beitrag auch in der “So nicht!”-Rubrik. Natürlich werde ich hier sofort Abhilfe schaffen. Die Werbeagentur “Steudler Grafik & Werbung” hat da nämlich ein tolles PDF mit allen offiziellen Korrekturzeichen ins Netz gehängt: offizielle Korrekturzeichen
Da ich möchte, dass dieser Post möglichst viele Lehrer lesen werden, habe ich den Artikel auf Wörter wie “Ritalin”, “Sommerferien”, oder “Laminiergeräte” suchmaschinen optimiert…;-)
Mai 04
Haha, als ich heute Mittag kurz das “Slapshot”-Eishockeymagazin durchblätterte, bot sich mir schon auf Seite 5 einen herrlichen “So nicht!”-Eintrag: Da posiert doch stolz das WM-Team vom Schweizer Fernsehen in Eishockeymontur… Alle sind sie da: Stefan Bürer, Claude Jaggi, Steffi Buchli, Daniela Schmid, Jan Billeter, Rainer Maria Salzgeber und sogar Eishockeylegende und Eishockeyexperte Mario Rotaris ist mit von der Partie.
Aber dass wars dann auch schon mit dem Glanz, denn zumindest der Rainer schmiss nicht gerade mit Fachkundgkeit um sich, so hatte er sich doch glatt die Beinschoner ( die ihm Ari Sulander geliehen hatte) falsch rum um die Beine geschnallt…:D
Ok, zur Verteidigung des allseits beliebten Wallisers muss ich sagen dass das schon so manchem Laien passiert ist, halt nur blöde ist er Sportreporter. Ich freue mich schon auf die Anmerkung im nächsten Sportpanorama was Torhüter doch für tolle Typen wären, könnten sie in solch unpraktischen Ausrüstungen noch Pucks fangen…;-)
Lustiges Detail: Sulanders Beinschoner hätten sogar noch eine “optische Hilfe für Fachunkundige” integriert: Wenn man mit geschlossenen Beinen dasteht, sollte es einen ganzen Löwenkopf darstellen, und nicht zwei halbierte Löwenköpfe…;-)
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