Mai 09
Ha, lug o da ich schreibe einen Blogbeitrag… Ja ich weiss, ist schon lange her und ja ich weiss, das Blogdesign ist scheusslich und stammt aus der ersten Woche des ersten Semesters aus dem ersten Lehrjahr als ich noch keine Ahnung Gestaltung, Pixeln und so hatte… Ich verspreche euch ein geileres Design hinzuzaubern sobald ich mich ohne zu bluffen Grafiker nennen darf…
Aber eigentlich habe ich ja nur mein Blog seit langer Zeit wiedermal aufgesucht um euch zu erklären warum man für coole Beamer-Präsis weder Powerpoint, noch Keynote, noch sonst eine hypercoole Präsentationsmaschinerie braucht. Denn heute durften wir unsere LAP-Präsentation schonmal unter Echtbedingungen üben. Und da wir ja alle Grafiker werden wollen, sollte das Ding nach Möglichkeit nicht verschissen aussehen und auch kein Powerpoint-Standard-Template mit swagigen (der «Swag» ist übrigens ein universell einsetzbares Wort) Übergängen sein.
Oke, jetzt komme ich aber dann mal auf den Punkt und sag euch wieso diese Präsentationsprogramme suboptimal sind:
Seit den 90er findet kein Schwein animierte Folienübergänge mehr cool
Präsentationen haben es an sich dass man diese nicht auf dem eigenen Computer abhaltet, somit muss man entweder Standardschriften verwenden oder hoffen dass die verwendete Schrift auch auf dem Präsentationscomputer vorhanden ist
Wenn du deine Präsentation im Keynote erstellst und dann die Präsi im Powerpoint abhalten musst, da der Kunde im Präsentationssaal nur Windows laufen hat, musst du die Keynote-Datei exportieren und bei jedem Übergang die Augen schliessen und hoffen Powerpoint haut dir keinen ungewollt hässlichen Übergangseffekt rein
Standardtemplates sind doof
So jetzt hab ich rumgebeeft und auch einige Programme runtergemacht. Darum sollte ich euch auch noch ne Alternative geben. Diese heisst symplerweise Adobe PDF und kann problemlos im Adobe Reader, welchen es auf jedem auch nur einigermassen zeitgemässen Computer installiert hat, im Vollbildmodus (PDF öffnen und Apfel+L resp. ctrl+L) abgespielt werden. Einfach aus Indesign, Word oder so ein mehrseitiges PDF generieren(optimalerweise in 1024 x 768px). PDF im Vollbildmodus öffnen und dann einfach mit den Pfeiltasten von Folie zu Folie schalten.
Vorteile:
- Schriften sind im PDF eingebettet
- Problem der Plattformabhängigkeit wird umgangen
- Unnötige Fancy Übergänge sind nicht möglich
- Verschiedenste unschöne Standardeffekte (Schlagschätten, Glänze, etc) können umgangen werden oder selber schöner gestaltet werden
Zugegeben beim Erstellen der Präsi muss man sich etwas mehr ins Zeug legen, aber es lohnt sich! Ich hab euch hier mal meine Präsentation von heute Nachmittag hochgeladen:
Speichern und im Vollbildmodus anschauen!
praesi_frozenkings
Apr 05
Letzte Woche erwartete unsere Klasse ein happiges Programm: Es stand uns die Projektwoche «Bildbearbeitung», Thema «Mensch und Umfeld» mit der Aufgabe ein korrekt aufbereitetes CD-Booklet zu einem passenden Song zu entwerfen bevor.
Ziel der Blockwoche war neben den gestalterischen Experimenten v.a. das Erlernen der korrekten Datenaufbereitung im pdfx-ready-standard und dem Digitalisieren von analogen Vorlagen. Da wir uns seit Beginn unserer Ausbildung noch nie mit dem Thema Datenaufbereitung auseinandergesetzt hatten, war dieser Blockkurs sicher notwendig. Schad war allerdings, dass uns dafür viel zu wenig Zeit blieb: Der Theorieteil war sehr knapp und extrem gedrängt, bei der Praxis fehlte uns über weite Strecken die Unterstützung der Lehrkräfte.
Nachdem ich erst am zweiten Tag meine ursprüngliche Idee mangels Zeit verwerfen musste (ich wollte mich dem Steampunk widmen…), entschloss ich mich, das Cover für den Song «Slow cheetah» von den Red Hot Chili Peppers zu entwerfen . Da die Grundlage für unser Bild eine analoge Vorlage sein musste, bastelte ich mit Sagex, einem Heissluftföhn, viel Farbe und etwas Superkleber eine Mondlandschaft, welche es dann im Fotostudio zu digitalisieren galt. Leider blieb mir zum Fotografieren nur gerade eine Stunde Zeit. Reichlich wenig, v.a. wenn man meine Unerfahrenheit als Fotografen einberechnet…
Lange Rede kurzer Sinn: Die Fotos waren schlecht und ich verbrachte die nächste Nacht im Photoshop um die Bilder zu retten…;-) Da ich die Fotos im RAW-Format aufgenommen hatte, hatte ich zum Glück noch genügend Möglichkeiten an den Bildern rumzuschrauben. So verwandelte ich meine Mondlandschaft kurzerhand in eine Unterwasserlandschaft… Hier zum vergleich das Originalfoto:

Obwohl die Woche nen ziemlichen Stress war und ich die Datenaufbereitung leider immer noch nicht zu 100% beherrsche, war es eine gute Erfahrung. Zudem habe ich jetzt zumindest meinen Monitor kalibriert und alle pdfx-Profile auf dem Rechner…;-)
Das ganze Booklet könnt ihr euch hier ansehen: cd-cover_michel_pdfx
Mrz 23
An der SfG Bern beschäftigen wir uns immer noch mit dem Thema «Gestaltungsraster». Neuste Aufgabe war die Gestaltung eines Buchumschlages. Als Übungsobjekt diente uns das Buch «Bauen mit Tageslicht, bauen mit Kunstlich» vom Bartenbacher Lichtlabor. Untenstehend zu erst das Originalcover und anschliessend meine Interpretation:


In meiner Version erscheint das Buch in Querformat und zwar im Verhältnis 1:1.25. Dies v.a. dadurch weil das Buch viele Fotos /Bilder beinhaltet und sich dafür querformatige Dimensionen besser eignen. Zudem wirken querformatige Druckerzeugnisse grosszügiger als Hochformate, welche sich eher für den Transport von viel Text eignen.
Die Hauptkomponenten des Buches, das Tages- und das Kunstlicht, habe ich prominent auf dem Cover platziert. Die Anschneidung der beiden Wörter soll den Betrachter sowohl an Architektur als auch an Licht(strahl) erinnern. Dazu habe ich schlicht die nötigen Informationen wie Verlag und Herausgeber positioniert.
Das Cover punktete vor allem durch die simple Idee und die reduzierte, saubere Gestaltung
Mrz 22
Zur Abwechslung wiedermal was handglismets aus dem letzten Semester. Als Vorlage diente mir eine halbvolle Rivella Gelb Flasche. Umgesetzt mit Copic-Stiften in Farbe und in s/w, wobei mir die Strichumsetzung ehrlich gesagt besser gefällt…


Mrz 04
Hier noch eine Arbeit welche ich im letzten Semester gestaltet habe. Als Vorlage dienten nur die Einzelteile des Schränklis ohne Gebrauchsanweisung! War ganz schön mühsam…;-)
Kombination zwischen Handzeichnung und Photoshop.

…und ja, die krakeligen Linien und der «Wandtafeleffekt» sind Absicht!:-)
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