Endlich Grafiker!:-)

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Soooooooo, auf diesen Moment hab ich mich schon lange gefreut: Ich sitz mit Gloria (meinem getreuen MacBook pro) auf meinem Balkon, sauge noch 1-2 Sonnenstrahlen ein, gönne mir ein Wodka Orange, lausche den lieblichen Elektroklängen von Seeed und habe noch ne Stunde Zeit bis zur nächste Simpsons-Folge, welche ich mir reinziehen will – schliesslich ist heute Comedy-Dienstag!:-) Also genügend Zeit um endlich mal über meine Lehrabschlussprüfungen als Grafiker zu berichten! Hach stimmt, ich bin ja jetzt Grafiker, irgendwie immer noch ein bisschen komisch, aber ich denk ich werd mich daran gewöhnen.

Also, das mit dieser LAP war so:  Die ganze Prüfung stand unter dem Thema «Homo Ludens», was soviel heisst wie «der spielende Mensch». Das Ganze war dann auch ziemlich aufregend, denn uns wurde so einiges abverlangt:
  1. Theorieprüfung: In 6 Prüfungen an je 45min wurde unser theoretisches Wissen auf Herz und Nieren geprüft. So mussten wir zum Beispiel die verschiedenen Druckmaschinen an ihren Geräuschen erkennen, ihnen jedes Zahnrädchen mit Seriennummer zuordnen können und natürlich Druckerzeugnisse dem Druckverfahren zuordnen können (und spätestens letzteres ist auch wahr;-). Neben Drucktechnologie war auch Papierkunde, Arbeitsmaterialien, Informatik, Fotografie, Typografie, Signaletik, Geschäftskunde, Marketing etc. Teil der Prüfung.
  2. Zeichnen / Skizzieren Oh Schreck, dass war übel! Bei dieser Disziplin wussten wir im Vorfeld, dass wir irgendwo hinfahren werden und 4 Stunden lang Zeichnen werden. Uns wurde mitgeteilt dass es irgendwas mit Menschen und Bewegung zu tun haben wird. Da Menschen scheiss schwierig zu zeichnen sind (und dann noch in Bewegung) und das Aquarellmalen nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen seit Kindheit gehören, habe ich ein Jahr lang jeden freiwilligen Zeichenkurs an unseren Schule besucht. In der Freizeit habe ich die Penner auf dem Bundesplatz beim Schachspielen skizziert. So befand ich mich im Glauben, der Aufgabe einigermassen gewachsen zu sein. Leider kam alles ganz anders: Spätestens nach dem beim Informationsabend der Big Boss vom Sportzentrum Magglingen ne Rede gehalten hatte, ahnten wir Böses: Unsere kühnste Erwartungen wurden aber noch übertroffen und wir durften die Damenkunstturnnati beim Training skizzieren. Danke Merci!
  3. Dokumentation Ein grosser Teil der Prüfung war unser persönliches Projekt, welches wir im Atelier realisieren durften. Aber dazu später mehr. Im Vorfeld hatten wir 2.5 Tage Zeit in einer 12-seitigen Dokumentation unser beabsichtigtes Projekt vorzustellen. Dass uns Grafiker-Fuzzies das Design mindestens so wichtig war wie der Inhalt versteht sich ja wohl von selbst. Und das ist auch der Grund warum ich X Stunden mit der Gestaltung verbracht habe und die Doku (30 Exemplare) 3x drucken lassen musste… Hier könnt ihr euch die Doku schonmal reinziehen:
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  4. Gebrauchsanweisung Hai, dass war auch ziemlich fies: wir hatten 4 Stunden Zeit eine Spielanleitung fürs Mikadospielen von Hand zu zeichnen, einzuscannen (1 Scanner für 14 Schüler) und diese dann im Photoshop zu kolorieren. Ich hatte danach ne Sehnenentzündung im Handgelenk. So schnell hab ich wohl noch nie in meinen Leben gezeichnet, gephotoshoppt und geschwitzt. Fies war natürlich dass man tonnenweise Hände zeichnen musste und das wiederum ziemlich schwierig ist. Aber ja, ich habs einigermassen hingekriegt und war wohl nicht der Einzige der etwas in Zeitnot geraten war.;-)
  5. Das Projekt Yay, das war mit Abstand das Coolste an der ganzen Sache!:-) Ich habe zwar in den 4 Tagen die wir Zeit hatten (plus Weekend) gefühlte 5000 Stunden gearbeitet, aber das wars wert!:-) Mir mussten resp. durften im Vorfeld ein Produkt oder eine Firma erfinden, welche etwas mit dem Thema «Homo Ludens» zu tun hat. Dies haben wir dann brav in unserer Dokumentation niedergeschrieben. Für dieses Produkt / Firma galt es dann ein Logo, eine kleinflächige Gestaltung (Flyer, Prospekt, Website, etc.), eine grossflächige Gestaltung (Plakat, Fassadenbeschriftung, Werbepanel etc.) und noch was Zusätzliches zu gestalten. Da liess ich mich nicht lumpen und habe eine iPad Game-App erfunden, konzipiert und gestaltet. Aber dazu wird’s in Bälde nen eigenen Blogbeitrag geben:-) Zum Schluss durfte man das Ganz dann noch während 15min. vor 8 Experten präsentieren – Das war auch ganz spassig!;-). Ach ja, erwähnenswert oder auch nicht wäre vielleicht noch dass die Präsentation an einem Montag morgen war und ein gewisser @dworni hat mich am Sonntag um 02.00 in der Nähe meines Domizils abgesetzt. So weit so gut, dummerweise hatte ich zu dieser Zeit noch keine Ahnung was ich den Experten erzählen wollte – 4 Kaffees, 3 RedBulls und 2 Stunden später, also ca. um 04.00 Uhr war auch dies geklärt. Nachdem ich das Ganze noch am Morgen danach (also ca. 3 Stunden Schlaf später) nochmals geübt hatte, liess ich es krachen und präsentierte meine Arbeit in einem Koffeinrausch der seinesgleichen sucht. Todmüde, aber mit einem doch sehr befriedigenden Gefühl war ich am Ende meiner Lehre als Grafiker angelangt. Eigentlich schade, denn es war ne geile Zeit!:-) Das darauf folgende Besäufnis welches bis zum Ende des Gurtenfestivals andauerte, könnt ihr euch vorstellen!;-)

Tja, somit bin ich wohl oder übel so ziemlich am Ende meines Blogbeitrages, meiner Lehre und von schtift.ch angelangt. Mit diesem Blog ist jetzt Schluss und ihr werdet bald Beiträge auf meinem neuen Blog lesen dürfen (müssen, sollen, tun was o immer).

Ach ja, vielleicht wär hier dann auch mal noch der Zeitpunkt um meinem Boss, dem Magic @dworni für die tolle Ausbildung, seine Geduld, die vielen lustigen Momenten und einfach sonst noch alles zu danken!:-) Leute, ihr werdet wohl nie herausfinden wie es ist bei dem Worni zu lernen – er wird wohl so schnell keinen schtiften mehr ausbilden (kann ich ihm auch nicht verübeln nach mir;-)) – aber ihr verpasst was!
Merci David!

Vernissage Austellung LAP Grafiker 2011

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Ha, lug o da, schon wieder so ein Blogbeitrag… Ja ich weiss, ich bloge noch immer viel zu wenig und ja ich weiss, das Blogdesign ist immer noch scheusslich und stammt aus der ersten Woche des ersten Semesters aus dem ersten Lehrjahr als ich noch keine Ahnung von Gestaltung, Pixeln und so hatte… Ich verspreche euch ein geileres Design hinzuzaubern sobald meine Zweihändigkeit wieder garantiert ist (einhändig Pixeln ist nur halb so geil).

Ja eben, nun darf ich mich ja auch ohne zu bluffen Grafiker nennen!:-) Der längst versprochene Blogbeiträg über meine Prüfungsarbeit folgt sobald – ach, denkt euch was aus!;-) Wer nicht so lange warten will und sich auch für die Abschlussarbeiten meiner Klassenkameraden und deren der Schüler von der Grafikfachklasse interessiert, empfehle ich wärmstens die Ausstellung unserer Abschlussarbeiten an der Schule für Gestaltung Bern an der Schänzlihalde vom 24. August bis 23. September und 17. bis 29. Oktober 2011 zu besuchen!

Alle die cool sind, geben sich aber schon am 23. August um 19.00 die Ehre und lassen sich bereits an der Vernissage der Ausstellung «Homo Ludens» blicken! Dort gibt es dann Apérogebäck, Weisswein, langweilige Reden, unsere Fähigkeitszeugnisse und mich!:-)

Logos

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Heute werd ich mal keine Worte über das Designs meines Blogs verlieren… In meiner Lehre als Grafiker durfte ich einige Logos entwerfen. Heute so hatte ich nix besseres zu tun (da zu heiss um zu schlafen;-)) als bewaffnet mit Kompass und Machete meinen Rechner zu durchforschen und nach Logos aus meiner kürzlich verschiedenen Zeit als Lehrling Ausschau zu halten. Die Logos welche ich bei Frühjahr gestalten resp. z.T. mitgestalten durfte, hab ich mal weggelassen. Also alles Logos die zu 100% von mir stammen – hier das Ergebnis (pssst, das Unterste war mein Prüfungslogo;-)):

Warum Powerpoint kein Schwein braucht und auch Keynote überflüssig ist

Arbeiten, Indesign, Schule für Gestaltung Bern, Tipps für den Schtift, Typografie 4 Kommentare »

Ha, lug o da ich schreibe einen Blogbeitrag… Ja ich weiss, ist schon lange her und ja ich weiss, das Blogdesign ist scheusslich und stammt aus der ersten Woche des ersten Semesters aus dem ersten Lehrjahr als ich noch keine Ahnung Gestaltung, Pixeln und so hatte… Ich verspreche euch ein geileres Design hinzuzaubern sobald ich mich ohne zu bluffen Grafiker nennen darf…

Aber eigentlich habe ich ja nur mein Blog seit langer Zeit wiedermal aufgesucht um euch zu erklären warum man für coole Beamer-Präsis weder Powerpoint, noch Keynote, noch sonst eine hypercoole Präsentationsmaschinerie braucht. Denn heute durften wir unsere LAP-Präsentation schonmal unter Echtbedingungen üben. Und da wir ja alle Grafiker werden wollen, sollte das Ding nach Möglichkeit nicht verschissen aussehen und auch kein Powerpoint-Standard-Template mit swagigen (der «Swag» ist übrigens ein universell einsetzbares Wort) Übergängen sein.

Oke, jetzt komme ich aber dann mal auf den Punkt und sag euch wieso diese Präsentationsprogramme suboptimal sind:

  • Seit den 90er findet kein Schwein animierte Folienübergänge mehr cool
  • Präsentationen haben es an sich dass man diese nicht auf dem eigenen Computer abhaltet, somit muss man entweder Standardschriften verwenden oder hoffen dass die verwendete Schrift auch auf dem Präsentationscomputer vorhanden ist
  • Wenn du deine Präsentation im Keynote erstellst und dann die Präsi im Powerpoint abhalten musst, da der Kunde im Präsentationssaal nur Windows laufen hat, musst du die Keynote-Datei exportieren und bei jedem Übergang die Augen schliessen und hoffen Powerpoint haut dir keinen ungewollt hässlichen Übergangseffekt rein
  • Standardtemplates sind doof
  • So jetzt hab ich rumgebeeft und auch einige Programme runtergemacht. Darum sollte ich euch auch noch ne Alternative geben. Diese heisst symplerweise Adobe PDF und kann problemlos im Adobe Reader, welchen es auf  jedem auch nur einigermassen zeitgemässen Computer installiert hat, im Vollbildmodus (PDF öffnen und Apfel+L resp. ctrl+L) abgespielt werden. Einfach aus Indesign, Word oder so ein mehrseitiges PDF generieren(optimalerweise in 1024 x 768px). PDF im Vollbildmodus öffnen und dann einfach mit den Pfeiltasten von Folie zu Folie schalten.

    Vorteile:

    • Schriften sind im PDF eingebettet
    • Problem der Plattformabhängigkeit wird umgangen
    • Unnötige Fancy Übergänge sind nicht möglich
    • Verschiedenste unschöne Standardeffekte (Schlagschätten, Glänze, etc) können umgangen werden oder selber schöner gestaltet werden

    Zugegeben beim Erstellen der Präsi muss man sich etwas mehr ins Zeug legen, aber es lohnt sich! Ich hab euch hier mal meine Präsentation von heute Nachmittag hochgeladen:
    Speichern und im Vollbildmodus anschauen!

    praesi_frozenkings

    Scotch® Kreativ-Wettbewerb

    Allgemein, Coole Ideen, Was ist Trumpf? Keine Kommentare »

    Kreatiköpfe, Nachwuchsgestalter und Sprühleimfestischisten aufgepasst: Noch bis zum 31. Juli 2010 läuft der Scotchandart Kreativ-Wettbewerb bei dem du 5’000 Franken abräumen kannst!

    Tobe dich mit Papier, Karton, Stoff, Farbe und jeder Menge Klebstoffen aus und kreiere deine eigene Collage!

    So funktionierts: Teilnahmebedingungen
    Cool nicht? – Aber du musst dich so richtig ins Zeug legen, sonst werd nämlich ich den Wettbewerb gewinnen…!;-)

    Template stolen from: N. Design Studio, violated by schtift.ch